Schneeschuhwanderwege

Schneeschuhrouten

Während der Wintermonate signalisierte Routen. Schneeschuhrouten verfügen über keine präparierte Gehfläche und stellen deshalb höhere Anforderungen bezüglich Ausdauer und Ausrüstung.

Signalisation: Wegweiser und Zwischenmarkierungen sind in pink gehalten.

Schwierigkeitsgrade:

Blau / leicht: geeignet für Anfänger/Einsteiger. Einfaches Gelände im Auf- und Abstieg, keine Schwierigkeiten wie Querungen oder Steilpassagen. Potenziell gefährliche Abschnitte sind durch geeignete Massnahmen gesichert. Keine besonderen Vorkenntnisse nötig.

Rot / mittelschwer: geeignet für Schneeschuhläufer mit etwas Erfahrung. Mässig steiles Gelände mit gelegentlich auch steileren oder exponierten Passagen im Auf- und Abstieg oder Querungen, die eine angepasste Technik erfordern. Sicherungsmassnahmen beschränken sich auf besonders steile oder exponierte Stellen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist erforderlich.

Schwarz / schwer: geeignet für erfahrene Schneeschuhläufer. Teilweise steiles und exponiertes Gelände, das eine gute Schneeschuh-Gehtechnik verlangt. Sicherungen beschränken sich auf besonders exponierte Stellen mit Absturzgefahr. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute körperliche Verfassung sind erforderlich.

Ausrüstung: Feste, hohe Winterwanderschuhe mit griffiger Sohle, passende Schneeschuhe und Stöcke. Warme Kleidung, Kleidung zum Wechseln, evtl. Gamaschen, Kälte-, Sonnen-, Wind- und Regenschutz. Warme Getränke.

Gefahren: Plötzliche Witterungseinbrüche Kälte, Wind, Regen, Schnee, Eis und Nebel. Vorsicht auf steilen Auf- und Abstiegen sowie beim Queren von exponierten Schneefeldern. Erhöhte Lawinengefahr im Frühling und bei plötzlich auftretenden Wetterumstürzen.

 

Ausgangspunkt einer Schneeschuhroute mit Wegweiser und Infotafel

 

 

 

 

 

 

Systematik der Signalisation einer Schneeschuhroute:

  1. Ausgangswegweiser mit Ziel und Kilometerangaben
  2. Zwischenwegweiser bei Wegverzweigungen mit Zielangaben
  3. Zwischenmarkierung (Richtungszeiger) ohne Zielangabe
  4. Holzpfosten als Bestätigung und Markierung