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01 Wanderbücher - Berner Wanderwege
WB BE01 3105 Wanderbuch Rundwanderungen

Wanderbuch Rundwanderungen

52 vielseitige, kurze bis mittellange Wanderungen im Kanton Bern

Das Buch enthält 52 Vorschläge, von La Ferrière nahe an der Grenze zu Frankreich bis zum Jochpass oder von den Gastlosen im Freiburgisch/Bernischen Grenzgebiet bis Roggwil–Wynau. Einem allgemeinen Trend zufolge umfasst das Buch vorwiegend kürzere Wanderungen. Einige davon, wie zum Beispiel die klassische Wanderung auf den Napf, dauern länger. So erfährt, besser erwandert man die Weitläufigkeit des Emmentals ebenso wie die Wälder, Weiden und die Höhen des Juras. Die vorgestellten Routen im Oberland lassen einen die Bergwelt intensiver erfahren. Die Ausblicke auf umliegende Gipfel und in Täler entschädigen für den schweisstreibenden Aufstieg. Gemächlicher wandert man im Mittelland, sind doch die zu überwindenden Höhendifferenzen geringer. So regt die Angabe von je 60 Metern Auf- und Abstieg im Beschrieb Kiesen–Brenzikofen–Kiesen zum Schmunzeln an, finden sich doch die spürbaren Höhendifferenzen bei zwei Bahnunterführungen.


Das Wandern hat sich von der Fortbewegungsart als Mittel zum Zweck zur beliebtesten Freizeitaktivität entwickelt und wird bevorzugt bei schönem Wetter ausgeübt. Die abgebildeten Fotos zeigen, dass nicht nur bei Postkartenwetter, sondern auch bei Wolken oder Nebel die Landschaft und die Natur einen besonderen Genuss bieten.


Rundwanderungen weisen verschiedene Vorteile auf wie: Die Wanderungen können auch an anderen als den angegebenen Orten begonnen und beendet werden. Oder die An- und Rückfahrt kann sowohl mit dem öffentlichen Verkehr wie mit dem eigenen Fahrzeug erfolgen. Da Rundwanderungen nicht speziell signalisiert sind, kann man sich nicht nach dem Routenziel richten, sondern orientiert sich nach den wechselnden Angaben unterwegs.
Der Kanton Bern bietet vielfältige Möglichkeiten zum Wandern. Das Buch möchte Ihnen mindestens drei Mal Freude bereiten: Vorfreude beim Lesen und Vorbereiten, Freude und Genuss unterwegs beim Wandern und schliesslich später die Freude bei der Erinnerung an einen erlebnisreichen Wander-Tag.


Ausgabe 2015 / Fritz Brönnimann


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE02 3104 Wanderbuch Kurzwanderungen

Wanderbuch Kurzwanderungen

52 leichte und attraktive Ausflüge zu Fuss im Kanton Bern

Wandern ist im Wandel – nicht zum ersten Mal. Seit es Menschen gibt, wandern sie. Ursprünglich war dies nichts anderes als lebensnotwendig: Zu Fuss suchte der Mensch Nahrung und Jagdgründe. Später wurde er zum Nomaden und zog mit dem Vieh zu wechselnden Futterplätzen. Und selbst als er sesshaft geworden war, zog er umher, nämlich auf der Suche nach Arbeit (davon erzählt «des Müllers Lust» im bekannten Volkslied), nach Seelenheil auf Pilgerwegen oder nach Kriegssold während der Reisläuferei.

Stets war Wandern unabdingbare Arbeit. Erst viel später wurde es zum Vergnügen. Das setzte zwei Dinge voraus, nämlich einen gewissen Wohlstand und vor allen Dingen ein vorwiegend in Innenräumen geführtes Leben: Wer den ganzen Tag in der Stube, in der Fabrik oder im Büro verbringt, braucht zwischendurch dringend Ausgleich in Form von Bewegung, Licht und Luft. Was ist für die Erfüllung dieses Urbedürfnisses besser geeignet als eine Wanderung in aussichtsreichen Erholungslandschaften?

Seit vielen Jahrzehnten schon zählt das Wandern deshalb zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Schweizer Bevölkerung. Doch bei aller Beständigkeit hat es sich immer wieder verändert. Noch in den 1990-er Jahren wurde über angefressene Marschfreunde gelächelt, die am Wochenende in aller Herrgottsfrühe in roten Socken und mit strammen Waden zu vielstündigen Touren über alle Berge aufbrachen. Seither hat sich jedoch ein neuer Typus von Wanderern entwickelt: Heute nimmt man es gerne gemütlich, will sonntags ausschlafen, den Brunch geniessen – und danach eine Wanderung unternehmen. Gefragt sind dabei einfache, kompakte Wander-Erlebnisse, die deutlich weniger als einen ganzen Tag beanspruchen.

Dank den Berner Wanderwegen kommen auch die Wanderer des 21. Jahrhunderts auf ihre Kosten. In jahrzehntelanger Arbeit wurde ein vielseitiges Netz an Wanderrouten aufgebaut, das sich von Niederbipp bis nach Gstaad und von St-Imier bis nach Gadmen erstreckt. Das vorliegende Wanderbuch orientiert sich konsequent an den im Gelände signalisierten Routen. Es reiht sich damit in die traditionsreiche Berner Wanderbuchreihe ein, deren Grundlagen von Rudolf Künzler, dem Ehrenpräsidenten der Berner Wanderwege, gelegt wurden. Das Buch vermittelt 52 Vorschläge für Kurzwanderungen. Die einzelnen Routen umfassen alles, was das Wanderherz begehrt: Lauschige Wege, abwechslungsreiche Landschaften, einladende Gaststätten und vielfältige Attraktionen am Weg.


Ausgabe 2013 / Andreas Staeger


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE03 3095 Thunersee-Frutigland

Thunersee-Frutigland

Wanderungen vom weiten See zum Firnschnee

Ein unvergleichliches Wandergebiet wird im vorliegenden Band der Berner Wanderbücher beschrieben. Es umfasst die Thunersee- Gegend, die trotz Gletschernähe den Hauch des Südens verströmt, und das Frutigland, das sich von den Grenzgipfeln zum Wallis bis an den See hinunter zieht.

Seelandschaften sind Erholungsgebiete, denen sich niemand zu entziehen vermag. Erst recht nicht, wenn der See «Wendelsee» heisst, dessen liebliche Gestade mit südländisch anmutender Vegetation herrlich zu den Gipfeln der Voralpen und zu den silbern glänzenden Schneebergen kontrastieren. Wo sonst kann man Edelkastanien, Stechpalmen, Kirschlorbeer und selbst Weintrauben in Sichtweite zu Firnfeldern bewundern? Die alten Schlösser, Kirchen und Burgen am Seeufer ziehen kulturell Interessierte in Bann. Vorteilhaft ist auch die zu allen vier Jahreszeiten gewährleistete Begehbarkeit der Wanderwege in Seenähe.

Ganz anders die im zweiten Teil des Wanderbuchs beschriebene Landschaft. Hans Klopfenstein, Bergführer und einstiger Bezirksleiter der Berner Wanderwege, formulierte in bezaubernden Worten eine Liebeserklärung an diese Ausflugsregion: «Das Wandern im Frutigland ist ein Wandern angesichts der Berge. Gehst du im Talgrund, so schauen sie auf dich. Sie spiegeln sich im Wasser des Flusses, wenn du bei den Wellen weilst. Du schreitest durch schattige Wälder; aber durch das Blätterdach der Erlen siehst du sie in gewaltiger Grösse über dir. Steigst du bergan, so winken sie dir. Über die Wipfel des Waldes grüssen ihre Gipfel, und in den Felsblöcken am Wegrand siehst du ihr Abbild; steil, kräftig und schroff, aber in Mulden mit Moos bewachsen, wo du ruhen kannst. So werden die Berge dein Ziel. Viele herrliche Pfade führen auf ihre Gipfel. Dort bist du allein mit den Bergen, mit dem Wind und den Wolken und stehst im unermesslich flutenden Meer des Lichts. Du schaust in ungeahnte Weiten und vergisst im Abglanz des Ewigen den Alltag. Wenn dir in späteren Tagen ein Lichtstrahl des Erlebten in den Alltag fällt und ein Leuchten in deine Augen zaubert, dann wird der Wert des Wanderns offenbar.»

In jahrzehntelanger Arbeit wurde das Netz der Berner Wanderwege rund um den Thunersee und im Frutigland auf- und ausgebaut. Das vorliegende Wanderbuch orientiert sich konsequent an den im Gelände signalisierten Routen.

Die Wanderbuch-Reihe der Berner Wanderwege fusst auf einer langen Tradition. Sie wurde in aufwendiger Kleinarbeit aufgebaut, an der viele Köpfe beteiligt waren. Besonderes Verdienst kommt dabei Rudolf Künzler zu. Der Ehrenpräsident der Berner Wanderwege legte den Grundstein für die Berner Wanderbücher in ihrer heutigen Konzeption. Für seinen langjährigen uneigennützigen Einsatz ist ihm der Verein zu grossem Dank verpflichtet.

Ausgabe 2012 / Andreas Staeger


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE04 3091 Berner Jura-Bielersee-Seeland

Berner Jura-Bielersee-Seeland

Wanderung durch drei Kulturen

Berner Jura, Bielersee und Seeland bilden eine Erholungslandschaft, deren Reiz im gegensätzlichen Charakter der drei Regionen liegt. Da ist der Jura mit seinen oft kargen, aber aussichtsreichen Höhenzügen. Die weiten Hochebenen kontrastieren herrlich mit den wilden Schluchten, die stattlichen Dörfer mit einsamen Einzelhöfen. Von See, Rebbau und Tourismus geprägt ist die Landschaft im Bielersee-Gebiet: Schilfbestandene Ufer, gepflegte Rebgärten und der sich im Jahreszeiten-Wechsel verfärbende Mischwald sind eine die bezaubernde Kulisse für den stetigen Wechsel der Stimmungen am See. Bestand haben dagegen die malerischen Winzerdörfer und die mittelalterlichen Kleinstädte.
Zwischen den sanften Hügeln und schnurgeraden Entwässerungskanälen des Seelands liegt heute der Gemüsegarten der Schweiz. Der Boden wurde einst in harter Arbeit dem Sumpfland abgerungen und zu fruchtbarer Ackerfläche umgestaltet.

Berner Jura, Bielersee, Seeland – drei ganz unterschiedliche Regionen. Und doch zeigen sich ausgeprägte Gemeinsamkeiten: Alles atmet Weite, Grenzenlosigkeit, Freiheit. Auch das Grün der Natur ist überall deutlich vertreten. Vielfältig zeigt es sich in dunklen Tannenwäldern, im hellen Birken- und Buchenlaub, im jungen Schilf, im tauglänzenden Moos, in den stehenden Wassern der Kanäle und in den Wellen des Sees. Wer sich darum nach Natur und Weite sehnt, findet in dieser wunderschönen Landschaft Ausgeglichenheit, Bereicherung und Erholung zugleich. «Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Schöne liegt so nah!» rät der Volksmund. Die Losung passt treffend zu der hier vorgestellten Gegend.

In jahrzehntelanger Arbeit wurde das Netz der Berner Wanderwege im Berner Jura, am Bielersee und im Seeland auf- und ausgebaut. Das vorliegende Wanderbuch orientiert sich konsequent an den im Gelände signalisierten Routen.
Die Wanderbuch-Reihe der Berner Wander-wege fusst auf einer langen Tradition. Sie wurde in aufwendiger Kleinarbeit aufgebaut, an der viele Köpfe beteiligt waren. Besonderes Verdienst kommt dabei Rudolf Künzler zu. Der Ehrenpräsident der Berner Wanderwege legte den Grundstein für die Berner Wanderbücher in ihrer heutigen Konzeption. Für seinen langjährigen uneigennützigen Einsatz ist ihm der Verein zu grossem Dank verpflichtet.

Ausgabe 2011 / Andreas Staeger


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE05 3092 Emmental-Oberaargau

Emmental-Oberaargau

Wanderung durch die Hügelwelt des Berner Mittellandes

«Sächs Stube sy im Bärner Hus – e jedi darf sech zeige! S het jedi öppis Schöns vorus, u Guets u öppis Eiges.» Mit diesen Worten wird die Vielgestaltigkeit der sechs Berner Stuben (Oberland, Mittelland, Emmental, Oberaargau, Seeland und Jura) besungen. Das vorliegende Wanderbuch «Emmental–Oberaargau» beschreibt ein besonders weites Spektrum verschiedenartiger Landschaften: Vom Felsbollwerk des Hohgant geht die Wanderung über lichte, sonnige Eggen, durch dunkle, tiefe, bewaldete Chrächen, hinaus in die sanfte, liebliche Welt der Wynigen- und der Buchsiberge, ins weite Aaretal und schliesslich zu den aussichtsreichen Jura-Höhen des Bipperamts.

In diesem praktisch zu jeder Jahreszeit begehbaren Wandergebiet werden Wandernde nur zu gerne die irrige Vorstellung revidieren, bloss die Bergwelt vermöchte die Erlebnislust zu stillen. Diese stille Landschaft ist dem Theatralischen abgeneigt, dafür dem Wunder am Wege umso offener. Und selbst der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung kann nicht erzwungen, er muss erfühlt, manchmal sogar erdauert werden.

Findet man hier also noch ein Stücklein heile Welt? Gewiss, doch die stattlichen Bauernhöfe mit den mächtigen Walmdächern und die fruchtschweren Hofstätten täuschen auch etwas vor – nämlich eine Idylle, die im Grunde der Vergangenheit angehört. Wegen der unumgänglichen Liberalisierung steckt die Landwirtschaft in einem umfassenden Veränderungsprozess. Die Schattenseite: Rationalisieren heisst die Losung. Mehr und mehr wird der Mensch durch die Maschine, der «natürliche» Feldweg durch die landwirtschaftliche Strasse ersetzt. Und im Flachland bedrängen grosse Bauprojekte und die Zersiedelung bisher attraktive Wanderrouten. Diesem Umstand trägt das vorliegende Wanderbuch Rechnung, indem, wo immer möglich, unverstrasste, echte Wanderwege beschrieben werden.

Auch die zuverlässige Signalisation der Wanderrouten im Gelände trägt wesentlich zum unbeschwerten Wandererlebnis bei. Das Netz der Berner Wanderwege im Emmental und im Oberaargau wurde in jahrzehntelanger Arbeit aufund ausgebaut. Das vorliegende Wanderbuch orientiert sich konsequent an den im Gelände signalisierten Routen.

Die Wanderbuch-Reihe der Berner Wanderwege fusst auf einer langen Tradition. Sie wurde in aufwendiger Kleinarbeit aufgebaut, an der viele Köpfe beteiligt waren. Besonderes Verdienst kommt dabei Rudolf Künzler zu. Der Ehrenpräsident der Berner Wanderwege legte den Grundstein für die Berner Wanderbücher in ihrer heutigen Konzeption. Für seinen langjährigen uneigennützigen Einsatz ist ihm der Verein zu grossem Dank verpflichtet.

Wer sich nun in diese abwechslungsreiche, vielseitige Landschaft aufmacht, wird sich selber vom Zinniker-Wort überzeugen können: «Die Welt offenbart uns ihren Reichtum erst, wenn wir ihn Schritt um Schritt mit wachem Geist erwandern!»


Ausgabe 2010 / Andreas Staeger


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE06 3098 Rundwanderungen Bernerland

Rundwanderungen Bernerland

Rundwanderungen zwischen Freibergen und Alpenkamm

«Ds Bärnerland isch i der Morgestilli gläge mit aller syr währschafte brave
Schönheit, mit sym Rychtum, mit syr Andacht und Liebi und Treui. Wärs nid
gseh het, ersinnets nid, und niemer cha säge, wie schön es isch.» So besingt
der Schriftsteller Rudolf von Tavel seine Heimat.

Obwohl moderne Strömungen und technische Errungenschaften den Kanton
Bern ebenfalls prägten, vermochte er glücklicherweise seine Eigenart
zu wahren. Jede seiner vielfältigen Landschaften strahlt ihren ganz besonderen
Reiz aus: die ausgedehnten Weiden und stattlichen Tannengruppen
auf den Jurahöhen, die beinahe unendlichen fruchtbaren Flächen des
Mittel- und des Seelandes, die sanften Hügel des Oberaargaus, die tiefen
«Chrächen» und lichten Eggen des Emmentals und schliesslich die schroffen
Felsen und schneegleissenden Gipfel des Oberlandes.

«Sächs Stube sy im Bärner Hus – e jedi darf sech zeige! ’s het jedi öppis
Schöns vorus, u Guets u öppis Eiges.» Dieses Loblied auf die Vielgestaltigkeit
des Bernerlandes scheint umso berechtigter, als der Kanton Bern einer
Schweiz im Kleinen gleichkommt. Mit Ausnahme der Waadt besitzt kein anderer
Kanton Anteil an allen drei Landschaftscharakteren: Jura, Mittelland
und Alpen. Dank seiner Zweisprachigkeit wirkt er zudem als Bindeglied
zwischen germanischer und romanischer Kultur.

Was könnte schöner sein, als das Erwandern dieser vielseitigen Landschaft!
Das Schrittmass bleibt das auf den Menschen zugeschnittene, ihn nicht überfordernde,
ureigenste Fortbewegungsmass. Einzig dieses Mass vermittelt
eine vertiefte Einsicht in die Eigenheiten eines Landstrichs und gewährt auch
genügend Raum für das «Wunder am Wege». Vermehrt müssten wir zu diesem
Mass zurückfinden und dadurch eine Landschaft gründlich erleben,
statt sie zu erhasten.

Rundwanderungen haben den Vorteil, dass sie wieder zum Ausgangspunkt
zurückführen. Damit fallen viele Probleme der An- und Rückreise weg.
Auch können Verlängerungen und Abkürzungen beliebig eingebaut werden.
Dennoch sollen mit diesem Büchlein nicht allein die Automobilisten angesprochen
werden. Obschon das Auto – vernünftig eingesetzt – nicht mehr
aus dem heutigen Alltag wegzudenken ist, sei doch auch auf den vor züglich
ausgestattetenen öffentlichen Verkehr hingewiesen. Und wie schön ist es,
nach erlebnisreicher Wanderung eine sorgenfreie Rückfahrt ohne nervenaufreibenden
Stau zu geniessen.

Halten wir es darum mit dem Zinniker-Wort: «Die Welt offenbart uns ihren
Reichtum erst, wenn wir ihn Schritt um Schritt mit wachem Geist erwandern!»

Ausgabe 2010 / Rudolf Künzler


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE07 3093 Region Bern-Gantrisch

Region Bern-Gantrisch

Wanderungen durch die Erholungslandschaft rund um Bern

«Für mi fat die schöni Wält und d’Freud am Wandere scho under der Hustüren a», schreibt der unvergleichliche Schilderer altbernischer Wesensart, Rudolf von Tavel, in seiner Erzählung «Am Kaminfüür». Viele Bernerinnen und Berner und alle Bern-Kenner teilen diese Ansicht, finden sie doch aus dem Kern der Altstadt in höchstens 10 Fussminuten einen «echten» Wanderweg vor. Die einzigartige Lage der Bundesstadt in der baumbestandenen Aareschlaufe und das beeindruckende mittelalterliche Stadtbild hat schon viele Besucher zu begeisterten
Ausrufen hingerissen. So hielt Johann Wolfgang von Goethe im Herbst 1779 in einem Brief an seine Freundin Charlotte von Stein fest: «Den 8ten konnte ich in Bern früh mit dem Perükenmacher nicht fertig werden, suchte Leute auf, die ich nicht fand und durchstrich bei der Gelegenheit die Stadt. Sie ist die schönste, die wir gesehen
haben in bürgerlicher Gleichheit eins wie das andere gebaut, all aus einem graulichen weichen Sandstein. Die egalitaet und Reinlichkeit drinne thut einem sehr wohl, besonders da man fühlt, dass nichts leere Decoration oder Durchschnitt des Despotismus ist. Die Gebäude die der Stand Bern selbst aufführt sind gros und kostbar doch haben sie keinen Anschein von Pracht der eins vor dem andern in die Augen würfe ...»

Auch die Umgebung der Bundesstadt lässt an Schönheit nichts zu wünschen übrig. Wird der Kanton Bern nicht selten mit dem Abbild der Schweiz verglichen, weil darin die drei Landschaftstypen Alpen, Mittelland und Jura vertreten sind, so gilt die Region Bern–Gantrisch als Verdichtung dieser Vielfalt: Weite, sanfte Hügellandschaften
finden sich neben schroffen Felswänden; breite, träge Flussläufe neben eingeengten Wild wassern; stolze Herrschaftssitze aus Berns grosser Zeit neben kargen, abgelegenen Bauerngütlein; wirtschaftlich florierende Gegenden neben ums Überleben kämpfenden Regionen. Alles begrenzt vom blauen Band des Jura und von der Kette der Alpengipfel – eine erstaunliche Vielfalt auf engstem Raum. Das vorliegende Buch will diese ausserordentliche Vielfalt näher bringen. Zugleich soll es den Aussagewert des eingangs erwähnten Tavel-Zitats unterstreichen. Die vorgeschlagenen Wanderrouten sollen es ermöglichen, die Region Bern– Gantrisch auf weit gehend unverstrassten Wegen zu erkunden. Viele Anregungen zur Ergänzung, Kürzung oder Abänderung der Wanderstrecke und ein engmaschiges, signalisiertes Wanderwegenetz tragen zum Erreichen des Vorhabens bei.
Beglückt werden Sie nach erlebnisreicher Wanderung mit Rudolf von Tavel feststellen dürfen: «Erscht wenn man e Bitz Stadt mit hertem Pflaschter, mit Stoub, Gräbel und Lärm dürwandert het, gspürt me de z’grächtem, was es bedütet, i ds Grüenen use z’cho» (Zitat aus «Am Kaminfür»). Ein herzliches Dankeschön geht zum Schluss an den zuständigen Kreisleiter der Berner Wanderwege und an dessen ehrenamtlich tätige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die sorgfältige Routen-Signalisation im Gelände.

Auflage 2009 / Rudolf Künzler


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE08 3094 Saaneland-Simmental, Diemtigtal

Saaneland-Simmental, Diemtigtal

Wanderung durchs grüne Bergland

Abweisend türmen sich die nackten Kalkwände der Simmen- und der Burgflue am Eingang zu den Tälern des westlichen Oberlandes. «Der Eingang in dieses Tal ist so fürchterlich, dass man sich das erste Mal kaum getrauen darf hinein zu gehen, wegen der ungeheuer grossen Stockfelsen, von denen oftmals grosse Stücke herunter auf den Weg fallen, der zwischen dem Simmenbach und diesem Felsen durchgeht.» So schilderte der Berner Arzt Daniel Langhans vor mehr als 250 Jahren seine ersten Eindrücke aus dem Simmental.

Hinter dieser Felsbarriere wandelt sich der Landschaftscharakter schlagartig: Die Felsen rücken auseinander und geben einem breiten mit Wiesland und Wäldern durchsetzten Talboden Raum. Eine auffällige Verwandtschaft zeichnet die grünen Bergtäler Saanenland, Simmental und Diemtigtal aus: Üppige Bergweiden, aus gedehnte Wälder, in Streubauweise angeordnete, sonnengebräunte Holzhäuser und intakte Ortsbilder sind allen drei Regionen eigen. Ebenso sind überall verträumte Bergseelein, brodelnde Wildbäche und stiebende Wasserfälle
anzutreffen.

Besonders stolz sind die Einheimischen auf ihre Wohnkultur, geltenSaanenländer und Simmentaler Bauernhäuser doch als ausgewogenste bäuerliche Wohnbauten in ganz Europa. Auch das bis in die heutigen Tage ge festigte Brauchtum wird sorg fältig gepflegt. Fassadenschnitzerei und Bauernmalerei, die Webkunst und selbst aller feinste Scherenschnitt - arbeiten zeugen vom Kunstsinn der Bevölkerung. Die Landwirtschaft (Milchwirtschaft und Viehzucht) bildet noch immer das Rückgrat der Erwerbstätigkeit. Ideal ergänzt wird sie durch den Neben erwerb aus der Tourismusbranche. Die Schicksalsgemeinschaft aus Berglandwirtschaft, Gewerbe und Dienstleistungssektor stützt sich auf die Erkenntnis: Wer Berglandwirtschaft will, muss auch Tourismus wollen; wer Tourismus will, ist auf die landschaftserhaltende Tätigkeit der Bergbauern angewiesen! Auch die Kraft der Naturgewalten zwingt zu gegenseitigem Beistand: Unvergessen ist der Lothar-Sturm vom 26. Dezember 1999, der riesige Waldflächen im Obersimmental zu Fall brachte. Und die sintflutartigen Niederschläge vom 23. August 2005 führten zu verheerenden Verwüstungen im Diemtigtal. Mit Bewunderung zieht man den Hut vor der grossen Heimatliebe, die den Einheimischen
die Kraft gibt, zerstörte Existenzen immer wieder neu aufzubauen.

Grossen Dank verdienen auch der zuständige Kreisleiter der BernerWanderwege und dessen ehrenamtlich tätige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die sorgfältige Pflege der Routen-Signalisation im Gelände.


Ausgabe 2008 / Rudolf Künzler


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE09 3097 Rundwanderungen Berner Oberland

Rundwanderungen Berner Oberland

Rundwanderungen zwischen Seen und Gletschern

Mit Schlapphut, Fernrohr und Wanderstab durchschritten sie einst die Gegend – ein Gessner, ein Haller, ein Goethe. Von schneegekrönten Gipfeln, verschwiegenen Wäldern, unzugänglichen Klüften, rauschenden Wassern und gleissenden Seespiegeln berichteten sie nach abgeschlossener Reise. Damit legten sie zugleich den Grundstein zum Weltruf des Berner Oberlandes. In Scharen strömten darauf die Erlebnishungrigen herbei, das
vielgepriesene Wunderland am Fusse des Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau zu entdecken.

Zwar erstreckt sich dessen Fläche vom Sustenpass bis ins Saanenland nur über 90 km (was etwa der Strecke Bern–Zürich entspricht). Die Nord-Süd- Ausdehnung misst sogar bloss 30 km. Und doch weist das Berner Oberland eine Landschafts-, Arten- und Kulturvielfalt auf, die ihresgleichen sucht. War es die sprichwörtliche bernische Bedächtigkeit, die einer Verwässerung der unterschiedlichen Taleigenschaften entgegenwirkte? War es die eindeutige Abgrenzung durch die schroffen Bergzüge, die eine Vermischung der Eigenständigkeit der von Tal zu Tal verschiedenen Kulturen verhinderte? Sicher ist, dass trotz starker touristischer Einflüsse der «Fortschritt» weitgehend auf die Natur Rücksicht nahm. So wurden zwar touristische Infrastrukturen, wie z.B. Bahnanlagen, aufgebaut, die es ermöglichen, viele herrliche Ziele auf bequeme Art zu erreichen. Ebenso erfreulich ist das
erfolgreiche Bestreben zur Errichtung von Naturschutzgebieten (Gelten–Iffigen, hinteres Lauterbrunnental, Grimselgebiet und viele andere), in welchen grosse Anstrengungen zum Schutze typischer Landschaftscharaktere und der vorhandenen Artenvielfalt unternommen werden. Dieser doppelte Vorteil wird im vorliegenden, vollständig aktualisierten Wanderbuch restlos genutzt. Die vorgeschlagenen, zum Teil recht anstrengenden Wanderungen lassen sich über die ergänzenden Varianten fast beliebig erweitern oder kürzen. Auch die Hinweise auf Ersatzmöglichkeiten dank öffentlichem Verkehr tragen zur individuellen Gestaltung der einzelnen Rundwanderungen bei.

Wer sich nun aufmacht, die Schönheiten des Berner Oberlandes auf Wanderwegen zu erkunden, möge zweierlei bedenken: Nichts ist dem Wandererlebnis abträglicher als falscher Ehrgeiz und Überschätzung der eigenen Kräfte. Und denken Sie daran: Das Wandern in den Bergen erfordert ein hohes Mass an Eigenverantwortung und an Anpassung an die neuen Gegebenheiten.

Frohe, erholsame Wanderstunden in den Bergen wünscht Ihnen

Ausgabe 2007 / Rudolf Künzler


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE10 3096 Jungfrau-Region-Brienzersee-Oberhasli

Jungfrau-Region-Brienzersee-Oberhasli

Wanderungen angesichts der Oberländer Viertausender

«Jungfrau-Region» und «Berner Oberland» – zwei Namen mit Weltruf. Schon 1816 schrieb Johann Rudolf Wyss in seiner «Reise ins Berner Oberland»: «Den Namen Oberland tragen die Alpengegenden des Kantons Bern
nicht allein ... Aber das Berner Oberland ist unter allen wohl das gefeyerteste, und wird von Schweizern vielfach ohne den Beynamen des Kantons genannt ...» Wer nahe den Viertausendern wandert, verknüpft den Namen «Berner Oberland» unweigerlich mit der Landschaft am Fusse des weltberühmten Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau. Als Goethe die Jungfrau- Region bereiste, galt dessen Aufmerksamkeit vor allem den stiebenden Wasserfällen im Lauterbrunnental und den bis zum Dorfrand von Grindelwald vorstossenden Gletschern, zählten sie doch zu den Sehenswürdigkeiten der Schweizer Alpen gemeinhin. Schneebedeckte Gipfel und kahle Felswände zogen erst später die Bergbegeisterten in ihren Bann. Die Erschliessung des Gebietes durch Schifffahrt und Bahnbau gestattete schliesslich das komfortablere Reisen und begründete den Aufschwung des Tourismus. Der rechtzeitigen Einsicht der einheimischen Bevölkerung ist es zu verdanken, dass die touristische Entwicklung jedoch weitgehend im Einklang mit der Natur erfolgte. Selbst die gewaltigen technischen Eingriffe im urtümlichen Grimselgebiet üben ihren eigenen Reiz aus. Die Vielfalt der in diesem Wanderführer beschriebenen Routenvorschläge ist darum wohl einmalig: Wanderungen im gleissenden Licht der weltberühmten Schneeriesen, durch schattige Wälder oder über saftig-grüne Alpweiden lassen keine Wünsche offen. Durch Schluchten und an stiebenden Wasserfällen vorbei oder tosenden Bergbächen und sanften Seeufern entlang gelangt man in liebliche Bergtäler mit sonngebräunten Häusern. Heimelige Oberländer Dörfer zeigen ein reiches Kulturgut. Auf historischen Verkehrswegen erblüht die einstige Säumerromantik von neuem. Ja, selbst mit Film- und Romanhelden wie James Bond und Sherlock Holmes kann man unterwegs Bekanntschaft machen.

Die reiche geschichtliche Vergangenheit des Berner Oberlandes belegt die Ehrfurcht vor dem Berg und zeugt zugleich vom Pioniergeist der Bewohner. Weil die Tourismus-Zentren auch eine vielfältige Auswahl an gepfadeten
Winterwanderwegen anbieten, sind dem «Wandern zu jeder Jahreszeit» kaum Grenzen gesetzt. Die vorzügliche Erschliessung der ganzen Region mit attraktiven Berg- und Seilbahnen sowie mit Buslinien trägt ebenfalls zum
Landschaftserlebnis bei.

Das vorliegende Wanderbuch wurde auf den aktuellen Stand nachgeführt. Einen grossen Dank verdienen der zuständige Kreisleiter der Berner Wanderwege mit seinen ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die fortwährende, sorgfältige Aktualisierung der Routen-Markierung im Gelände.

Ausgabe 2006 / Rudolf Künzler


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE11 3101 Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn

Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn

Wanderungen durch urtümliche Berglandschaften

Die einzigartige Gebirgslandschaft Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn wurde von der UNESCO mit der Auszeichnung aussergewöhnlich, überragend und universell im Dezember 2001 als erstes Welterbe der Alpen nominiert. Nach intensiven Verhandlungen mit den betroffenen Gemeinden konnte das Kerngebiet auf Wunsch der UNESCO von 540 auf 823 km2 ausgedehnt werden. Neu gehören dem Welterbe 26 Gemeinden in den Kantonen Wallis und Bern an. Die Erweiterungsfläche im östlichen Teil in Richtung Grimsel umfasst das Wetterhorn, die Engelhörner sowie die Aaregletscher. Auf der Westseite stossen das Blüemlisalp-Gebiet mit dem Oeschinensee sowie Teile des Gasteretals zum Kerngebiet. Auch der Petersgrat und die Südseite des Lötschentales sowie die Felsensteppe an der Lötschberg-Südrampe stellen eine erhebliche Bereicherung dar. Das Herzstück des Welterbes ist der Grosse Aletschgletscher (23 km) mit der 900 m dicken Eismasse des Konkordiaplatzes und den grossen Bergketten mit alpinem und subalpinem Charakter. Beispielhaft können hier ökologische Prozesse beobachtet werden. Eindrücklich und einzigartig sind die Nordabdachung mit den von weitem sichtbaren steilen Nordwänden der Berner Hochalpen sowie die Südabdachung mit den beeindruckenden Gletschern und ursprünglichen Tälern. Auf engem Raum bildete sich hier eine Vielfalt an Ökosystemen mit ihren Pflanzen- und Tiergemeinschaften. Neun Gipfel sind höher als 4000 m und 50 weitere sind höher als 3500 m. Die vergletscherte Gesamtfläche innerhalb des Welterbe-Gebiets beträgt 350 km2. Dank einer hohen Klimavariabilität (arktisch bis mediterran) beherbergt die Landschaft eine grosse Vielfalt an typischen Lebensformen der Alpen und Hochalpen, wertvollen Lebensräumen und vielen Tierund Pflanzenarten. Insgesamt sind über 3000 Tier- und Pflanzenarten bekannt, die im Welterbe-Gebiet heimisch sind.

Das Wanderbuch «Welterbe Jungfrau–Aletsch–Bietschhorn» basiert auf einer Projektidee der Schweizerischen Tourismusfachschule Sierre und wurde auf Initiative von Valrando und dem Verein Berner Wanderwege verwirklicht. Es soll die Einzigartigkeit, Vielfalt und Schönheit des Welterbes näher bringen. Wer sich mit der Natur und Kultur im und rund um das Welterbe aktiv auseinandersetzt, wird reichlich belohnt.

Die Begehung der in diesem Buch beschriebenen Routen stellt höhere Anforderungen bezüglich Ausdauer, Bergtüchtigkeit und Trittsicherheit, zuweilen auch bezüglich Schwindelfreiheit. Mit Ausnahme des Lötschepasswegs, der über den Lötschegletscher führt, weisen die Routen keine technischen Schwierigkeiten auf.
Regen, Schnee und Nebel können eine bei trockenem Wetter leichte Tour jedoch rasch in ein riskantes Abenteuer verwandeln. Als ideale Saison für die Begehung gilt die Zeit von Ende Juni bis in den Spätherbst. Auf die Möglichkeiten der Unterteilung, Kürzung oder Erweiterung der Wanderungen wird in den Routenbeschreibungen
verwiesen.

Wir wünschen viel Freude beim Entdecken des Welterbes Jungfrau–Aletsch–Bietschhorn.

Ausgabe 2005 / Beat Ruppen


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE12 3103 Schneepfade im Berner Oberland

Wanderbuch Schneepfade im Berner Oberland

Winterwanderungen im Berner Alpen- und Voralpenraum

«Schneepfade» – das sind gepfadete Wanderwege in winterlicher Bergwelt. Sie laden dazu ein, sich an der frischen Luft abseits vom Nebel und Matsch der Städte zu erholen. Auch Nicht-Skifahrer können damit winterliche Bergfreuden erleben und gleichzeitig körperlichen und seelischen Ausgleich finden. Das vorliegende Buch präsentiert eine Auswahl der schönsten und attraktivsten dieser «Schneepfade» im Berner Oberland. Sämtliche Routen wurden im Winter 2005 begangen. Die Richtung wurde jeweils nach dem Motto «der Sonne entgegen» gewählt. Die meisten Routenverläufe wurden mit GPS erhoben und verifiziert. Da etliche Routen auch ausserhalb des geläufigen (Sommer-) Wanderwegnetzes verlaufen und jeden Winter durch maschinelle Präparation neu angelegt werden, kann der effektive Routenverlauf von dem in den Routenkärtchen festgehaltenen Verlauf unter Umständen leicht abweichen.


Wandern galt bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts als klassische Sommeraktivität. Doch im Gefolge der Häufung von schneearmen Wintern begannen damals die alpinen Wintersport-Stationen nach Ergänzungen zum Skifahren Ausschau zu halten – und wurden fündig: Das Winterwandern war geboren. Was anfänglich nur von wenigen Trendsettern ausgeübt wurde, entwickelte sich innert weniger Jahre zu einem beliebten und breit abgestützten Wintersport. In milden Wintern lassen sich zahlreiche Wanderwege in tieferen Lagen meist ohne grössere Schwierigkeiten begehen. Im Berggebiet hingegen erlaubt es eine oft meterdicke Schneedecke nicht, dass ohne weiteres sorglos gewandert werden kann. Zudem können Lawinen und andere alpine Gefahren nicht nur Skifahrer, sondern auch Fussgänger bedrohen. Routen für Winterwanderer müssen daher sorgfältig geplant werden. Damit sie auch unbeschwert begangen werden können, werden sie zudem signalisiert, gespurt und präpariert.


Pionierarbeit wurde dabei seinerzeit im Berner Oberland geleistet. Bergbahnunternehmungen und Tourismusorganisationen griffen den neuen Trend rasch auf, erkannten darin eine Chance und bauten zügig die entsprechende Infrastruktur auf. Innert weniger Jahre entstand auf diese Weise ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot an Winterwanderrouten. Den Initianten sei an dieser Stelle ebenso gedankt wie den vielen Helfern, die es jeden Winter mit ihrem Einsatz ermöglichen, dass dieses Angebot aufrecht erhalten werden kann. Dank gebührt aber auch Ruedi Künzler, dem Ehrenpräsidenten der Berner Wanderwege, der die Produktion dieses Werks durch tatkräftige Unterstützung mit ermöglicht hat.


Ausgabe 2005 / Andreas Staeger


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE13 3100 Passwege Berner Oberland

Passwege Berner Oberland

Wandern wo einst Hirten und Säumer zogen

Schon vor Jahrhunderten zogen Säumer, Hirten und Soldaten über die alten Passwege – ein mühsames, oft gefährliches Unterfangen. Nach und nach wurden die wichtigsten Übergänge entschärft und ausgebaut. Weitgehend erhalten geblieben sind glücklicherweise die historischen Wegverläufe. Die 56 in diesem Buche beschriebenen Passwege im Berner Oberland stellen eine Auslese der lohnendsten Wanderungen in diesem Alpengebiet dar.

Die Erwartungen ans Wandern auf Passwegen sind so individuell wie die Wandernden selbst, die sich auf diesen Pfaden bewegen. Der Wunschkatalog ist sehr weit gespannt und umfasst das Erleben von kulturellen und topographischen Übergängen sowie der botanischen Unterschiede dies- und jenseits der Passhöhen, das Verständnis alter Wegebaukunst, eine bei vielen vorhandene «Säumer-Romantik» oder auch bloss den Wunsch, unterwegs und «mit der Natur auf du und du» zu sein. Eine besondere Gruppe von Passwegen bildet die fortlaufende Reihe der Übergänge in der «Hinteren Gasse» von Engelberg bis Les Diablerets. Diese lückenlose Folge von Bergwanderwegen vor der Hauptkette der Berner Alpen verbindet die Tourismuszentren miteinander und gilt zu Recht als DIE Visitenkarte des Berner Oberlands. In Bezug auf Geschichte und Bedeutung stechen die klassischen einstigen Säumerwege heraus, die aus dem Kanton Bern hinausführen und dabei die Hauptkette der Berner Alpen überwinden. Fast ausschliesslich dem Viehverkehr von Alp zu Alp dienten dagegen die sogenannten Zügelwege. Glücklicherweise sorgen Tausende von Tagestouristen dafür, dass auch diese attraktiven Übergänge nicht in Vergessenheit geraten.

Bei der Beschreibung der Routen haben wir uns vorwiegend an den Liedtext gehalten «Wer recht in Freuden wandern will, der geh' der Sonn' entgegen». Das Wandern Richtung Alpenkette übt nach wie vor eine ganz besondere Faszination aus. Die Begehung der in diesem Buch beschriebenen Passwege stellt höhere Anforderungen bezüglich Ausdauer, Bergtüchtigkeit und Trittsicherheit, zuweilen auch bezüglich Schwindelfreiheit. Mit Ausnahme des Lötschepassweges, der über den Lötschegletscher führt, weisen die Routen keine technischen Schwierigkeiten auf. Regen, Schnee und Nebel können eine bei trockenem Wetter leichte Tour jedoch rasch in ein riskantes Abenteuer verwandeln. Wegen Lawinengefahr sind die meisten Passwege im Winter und Frühjahr nicht passierbar. Als ideale Saison für die Begehung gilt die Zeit von Ende Juni bis in den Spätherbst. Auf die Möglichkeit der Unterteilung, Kürzung oder Erweiterung der Wanderungen wird in den Routenbeschreibungen verwiesen.

Grosser Dank für die Grundlagenarbeiten zu diesem Wanderbuch gebührt den beiden Wanderweg-Pionieren Dr. h.c. Otto Beyeler und Paul Burkhalter. Lassen auch Sie sich von der Begeisterung fürs Pass-Wandern anstecken!

Ausgabe 2005 / Rudolf Künzler


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE14 3099 Jura bernois - Lac de Bienne (français);

Jura bernois - Lac de Bienne (français)


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

WB BE15 3102 Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn (français);

Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn (français)


Preis: CHF 24.90
Preis Mitglieder: CHF 21.00
Stückzahl:

    


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